Ziele im Pilotprojekt ProfiSACHS bei AMZ
Strategisches Personalmanagement ist unmittelbarer Bestandteil der AMZ-Netzwerkarbeit.
Ziel ist es, strategische Anstöße für unternehmerisches Personalmanagement zu geben, branchenspezifische und -übergreifende Maßnahmen der Fachkräfteentwicklung zu generieren, Bildungsinteressierte zu begeistern und die mittelständische Automobilzulieferindustrie und Bildungseinrichtungen weiter für das Thema zu sensibilisieren und zu vernetzen.
Die berufliche Integration aller am Arbeitsmarkt Beteiligten, deren Motivation und Qualifizierung wird künftig einen großen Stellenwert als Voraussetzung für eine weiterhin kontinuierliche Wirtschaftsentwicklung der Automobilbranche einnehmen. Zusammen mit etablierten Bildungseinrichtungen sollen hieraus passgenaue Aus- und Fortbildungskonzepte entwickelt werden.
Bekanntheit ist der wichtigste Attraktionsfaktor und so liegt in der Kommunikation der spezifischen Aufgabenbereiche und Entwicklungsmöglichkeiten im Mittelstand eine große Möglichkeit für den erforderlichen Imageaufbau von Zulieferbetrieben und den dort verwurzelten Berufsbildern. Im Rahmen der Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen eröffnet sich die Chance, vernetzt die spezifischen Kompetenzen darzustellen und es eröffnen sich somit ganz andere Möglichkeiten der Etablierung und zielgruppengerechten Wahrnehmung. Hier können zentral ressourcenschonende Maßnahmen zum Imageaufbau automobilrelevanter Berufsbilder ergriffen und gezielte Handlungsempfehlungen gegeben werden sowie branchenspezifische Bestandsanalysen erfolgen.
Durch eine gezielte Vernetzung aller beteiligten Unternehmen über die AMZ-Verbundinitiative können entsprechende Branchenvisionen und mitarbeiterorientierte Unternehmenswerte der Netzwerkpartner resolut, zeitnah und zielgerichtet kommuniziert werden. Darüber hinaus erschließt sich die Perspektive, das „Autoland Sachsen“ firmenübergreifend als attraktiven Standort für qualifiziertes Fachpersonal zu positionieren.
Wir werden gezielt Synergien generieren, um firmenübergreifend Impulse für mehr Begeisterung an technisch-gewerblichen Berufsbildern zu wecken. Nicht zuletzt durch eine maßgeschneiderte Öffentlichkeitsarbeit als Marketinginstrument sollen Fachkräfte für die mittelständische Zulieferin-dustrie gewonnen und in der Region gehalten werden.
Hierbei werden folgende zentrale Leitfragen geklärt:
- Welchen Bedarf haben Unternehmen zukünftig (quantitativ und vor allem qualitativ)?
- Welche Anforderungen werden an künftige Mitarbeiter gestellt?
- Aus welchen technologischen Trends lassen sich notwendige Qualifikationen herleiten?
- Welche Bildungsträger bieten entsprechende Ausbildungsberufe und Weiterbildungsangebote bereits an?
Nicht zuletzt durch die zunehmende Verlagerung von Entwicklungsanteilen der OEM auf die Zulieferer eröffnet sich die Möglichkeit, die derzeit maßgeblich produktionsorientierte sächsische Automobilindustrie weiter zu profilieren. Gepaart mit der dafür erforderlichen Entwicklungskompetenz steht nun die sächsische Zulieferindustrie vor der strategischen Chance, sich im globalen Wettbewerb als neutraler, OEM-unabhängiger Problemlösungspartner der Automobilindustrie zu etablieren.
Ein wesentlicher Schwerpunkt für das Pilotprojekt ProfiSACHS liegt in der Stärkung von Entwicklungskompetenzen in der Zulieferindustrie.
Kontakt
Frank Haferkorn
Projektmitarbeiter
Tel.: +49 371 5347-394
Fax: +49 371 5347-294
E-Mail: haferkorn@rkw-sachsen.de
Kontakt
- Telefon: 0371 5347-344
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