Über AMZ
Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen
Zentrales Anliegen von AMZ ist das Initiieren und Begleiten von Produkt- und Technologieentwicklungen - von der Idee bis zum Serienstart (SOP) sowie die nachhaltige Stärkung sächsischer Unternehmen der Automobilzulieferindustrie.
Unter der Trägerschaft der RKW Sachsen GmbH nimmt AMZ seit 1999 diesen Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wahr.
Als eine der größten Verbundinitiativen im Freistaat Sachsen ist AMZ strategischer Partner mittelständischer Zulieferbetriebe, Projektinitiator und -begleiter zur Entwicklung der mittelständischen Wirtschaft in den hier verwurzelten Kernbranchen.
Ziele der sächsischen Verbundinitiativen: "Wir wollen ...
- die Größennachteile der sächsischen Unternehmen - also die kleinbetrieblichen Strukturen - überwinden,
- die Entwicklung kompletter Wertschöpfungsketten mit Entwicklungskompetenz in den Kernbranchen der sächsischen Industrie nachhaltig unterstützen,
- Impulse durch eine länderübergreifende Vernetzung der Unternehmen und der Netzwerke, insbesondere mit den Staaten Mittel- und Osteuropas, geben."
Die sächsischen Verbundinitiativen unterstützen dabei Unternehmen in ihren Kooperationsbestrebungen und fördern die Bildung temporärer Netzwerke. Informationen zu weiteren Verbundinitiativen und Netzwerken finden Sie unter Brancheninformationen.
Auftrag und Leistungen
Der zentrale Ausgangspunkt der AMZ-Arbeit ist die Innovation: Um die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Automobilzulieferindustrie zu stärken, ist AMZ beauftragt die Unternehmen auf dem Weg zum anerkannten, global agierenden und neutralen Lösungspartner der Automobilindustrie strategisch zu begleiten.
Dieses Ziel wird seit 1999, dem Start der Aktivitäten, kontinuierlich verfolgt. Standen in der Phase I der Aufbau von Kooperationen und die Vermittlung von Anforderungen der Automobilindustrie im Vordergrund, wurde in Phase II die Ausrichtung auf strategische Kompetenzfelder forciert und das internationale Engagement in den Fokus aufgenommen.
Die Verbundinitiative startete zum 01.01.2008 in die Phase III. Bis 2012 richtet sich die Arbeit an einer präzisierten Strategie mit neuen Zielen aus. Die Schlüsselkompetenz der sächsischen Zulieferindustrie und damit der zentrale Ausgangspunkt der AMZ-Arbeit ist und bleibt die Innovation.
Seit dem Start im Oktober 1999 hat AMZ durch umfangreiche Projektaktivitäten nachhaltige wirtschaftliche Wirkungen erzielt (Stand 31.12.2009):
- 265 Projekte (darunter 149 Kooperationsprojekte und 93 Entwicklungsprojekte) wurden initiiert und begleitet.
- 1.015 Unternehmen waren beteiligt.
- 267 Zielkundenpräsentationen bei OEMs und 1st-tier-Lieferanten wurden durchgeführt.
- 651 Lieferanten wurden in 43 Lieferantenauswahlprojekten von AMZ vorgeschlagen.
Aus Kooperations- und Entwicklungsprojekten wird mittelfristig ein Umsatzpotenzial von ca. 2,65 Mrd. EUR generiert. Das entspricht einem Potenzial von 4.939 neuen Arbeitsplätzen.
10 Firmen mit ca. 155 Arbeitsplätzen entstanden neu.
Kontakt
Dr.-Ing. Claudia Scholta
Projektmanagerin
Tel.: +49 371 5347-368
Fax: +49 371 5347-294
E-Mail: scholta@amz-sachsen.de
Kontakt
- Telefon: 0371 5347-344
- E-Mail schreiben
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