Zum Hauptinhalt Zur Haupt-Navigation Zum Fußbereich / Kontakt
  • Honda prüft weiteres Montagewerk in Nordamerika und das Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen sieht für Zulieferer hier Anknüpfungspunkte durch Manfred Gloztbach - einem Ansprechpartner in Asien.

Honda prüft weiteres Montagewerk in Nordamerika – Chancen für sächsische Zulieferer und AMZ-Partner

Am 20.07.2026 berichtete die Automobilwoche, dass Honda den Bau eines achten Montagewerks in Nordamerika erwägt. Das Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) sieht auch hier große Chancen für Zulieferer, denn: die Kontakte zu Honda sind bereits aufgebaut.

Der Einstieg für sächsische Zulieferer

AMZ-Ansprechpartner in Asien, Manfred Glotzbach, unterstützt aktiv bei möglichen Geschäftsanbahnungen – insbesondere mit Honda.

Für AMZ-Mitglieder ergeben sich interessante Anknüpfungspunkte: Masayuki Fukumori, Executive Chief Engineer und Production Technology Head der Honda Motor Co., Ltd., war bereits 2025 beim Automotive Forum in Zwickau zu Gast und nutzte den Austausch, um potenzielle Partner für künftige Kapazitätserweiterungen in Nordamerika kennenzulernen.

An diese Kontakte wird weiterhin angeknüpft. Für Unternehmen, die ihre Produkte, Technologien oder Fertigungskompetenzen bei Honda positionieren möchten, bietet sich durch den Kontakt zu Manfred Glotzbach die Möglichkeit, bestehende Kontakte zu nutzen und ins Gespräch zu kommen.

Sie haben Interesse an einer möglichen Geschäftsanbahnung mit Honda? Dann sprechen Sie uns gerne an!

info@amz-sachsen.de | 0351 8322 374 | Ihr AMZ-Ansprechpartner: Andreas Wächtler

Hintergrund: Honda plant neues Werk in Nordamerika

Bericht der Automobilwoche vom 20.07.2026, 13:46 Uhr | Von Urvaksh Karkaria und Sebastian Schaal

Honda erwägt den Bau eines achten Montagewerks in Nordamerika – obwohl CEO Toshihiro Mibe kürzlich ein 15-Milliarden-Dollar-Projekt in den USA gestoppt hatte.

Nordamerika – Hondas größter und profitabelster Markt – machte im vergangenen Jahr etwa 40 Prozent des weltweiten Umsatzes des Unternehmens aus. Die Werke in den USA, Mexiko und Kanada laufen sind fast völlig ausgelastet. „Die Produktion läuft fast auf Hochtouren“, sagte CEO Toshihiro Mibe gegenüber der japanischen „Yomiuri Shimbun“. „Wenn man keinen Puffer hat, kann man die Produktion nicht wieder hochfahren.“

90 Prozent Auslastung

Ein zusätzliches Werk würde den entscheidenden Spielraum schaffen, der für die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette und das Umsatzwachstum unerlässlich ist. „Ich möchte den Absatz in Nordamerika deutlich steigern“, sagte Mibe in dem Interview. „Der Grundgedanke ist, dort zu produzieren, wo Nachfrage besteht.“ In den USA strebt American Honda für 2026 einen Marktanteil von mehr als neun Prozent an.

Laut dem Anbieter GlobalData sind die US-Werke von Honda in Ohio, Indiana und Alabama zu 85 Prozent ausgelastet, ihre Gesamtkapazität beträgt 1,2 Millionen Fahrzeuge. Rechnet man zu den US-Werken noch die Fabriken in Mexiko und Kanada hinzu, kommt Honda in Nordamerika auf eine maximale Kapazität von 1,8 Millionen Einheiten – die sogar zu 90 Prozent ausgelastet ist. Das sind Werte, von denen viele Top-Manager in der Autobranche derzeit nur träumen können.

Ein Honda-Sprecher erklärte gegenüber unserer Schwesterpublikation Automotive News, das Unternehmen „prüfe kontinuierlich“ seinen Produktionsbedarf. „Die Möglichkeit einer Kapazitätserweiterung wird im Hinblick auf das künftige Wachstum unseres Automobilgeschäfts in Nordamerika stets in Betracht gezogen“, so der Sprecher. „Es wurden jedoch noch keine Entscheidungen bezüglich eines neuen Werks in den USA getroffen.“

Strategiewechsel bei den Antrieben in Nordamerika

Die Diskussion über eine Expansion kommt zwei Monate, nachdem Honda seine Pläne für ein 15-Milliarden-Dollar-Produktionszentrum für Elektrofahrzeuge und Batterien in Ontario auf unbestimmte Zeit ausgesetzt hat. Die Entscheidung ist Teil eines umfassenderen Strategiewechsels hin zu einer Modellpalette, die statt auf Elektrofahrzeuge verstärkt auf Hybridfahrzeuge setzt.

Das Unternehmen hatte im März ein ehrgeiziges nordamerikanisches Elektroauto-Programm gestoppt, nachdem die Trump-Regierung die staatlichen Subventionen gestrichen hatte und die Nachfrage eingebrochen war. Dieser Schritt führte bei Honda zu Abschreibungen in Höhe von bis zu 15,8 Milliarden Dollar und zum ersten Jahresverlust seit fast 70 Jahren.

Mibe verteidigte die Entscheidung und merkte an: „Das Zeitalter der Elektrofahrzeuge in den Vereinigten Staaten wird nicht in fünf Jahren anbrechen.“ Honda plant nun mehrere Hybridmodelle der nächsten Generation und wird die Kapazitäten in Ohio größtenteils auf die Produktion von Benzin- und Hybridfahrzeugen umstellen.

Zölle beschleunigen den Ausbau der Fahrzeugproduktion in den USA

Die Handelsspannungen verstärken die Notwendigkeit einer Ausweitung der Produktion in den USA. Die Automobilhersteller bemühen sich, mehr Fahrzeuge in den USA zu bauen, um hohe Einfuhrzölle zu vermeiden. Toyota investiert 3,6 Milliarden US-Dollar in den Bau einer zweiten Montagelinie in Texas, um ab 2030 die Produktion von 150.000 Tacoma-Pickups aus Mexiko dorthin zu verlagern.

Sam Fiorani, Vizepräsident bei AutoForecast Solutions, sagte, dass neue Produktionskapazitäten in Nordamerika mit ziemlicher Sicherheit in den Vereinigten Staaten entstehen würden, da Honda bestrebt sei, das Zollrisiko zu minimieren. Damit hätte das Unternehmen sechs Werke in den USA. „Dadurch wird die Zahl der in den USA verkauften Fahrzeuge aus kanadischer und mexikanischer Produktion sinken“, so Fiorani.

Honda hat schon eine hohe Wertschöpfung in Nordamerika

Im April berichtete die japanische Zeitung Nikkei, Honda erwäge, die Produktion des CR-V und des HR-V von Kanada und Mexiko in die USA zu verlagern und dabei zu etwa 90 Prozent auf lokale Zulieferteile zurückzugreifen. Honda dementierte Pläne, die Produktion aus diesen Ländern in die USA zu verlagern.

„Fast 99 Prozent“ der in den USA verkauften Honda- und Acura-Fahrzeuge werden bereits in der Region gebaut, sagte Lance Woelfer, Vertriebsleiter von American Honda. „In den nächsten Jahren werden wir mit jedem neuen Modell einen größeren Teil unserer Lieferkette vor Ort abwickeln, um uns gegen Marktschwankungen und Zölle abzusichern, insbesondere da wir die lokale Produktion von Hybridmodellen ausbauen“, so Woelfer.

Quelle: Honda plant neues Werk in Nordamerika – Automobilwoche

Sie sind noch kein Mitglied und wollen den Einstieg nicht verpassen?

Das Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) bietet für seine Mitglieder exklusive Leistungen an, die sich richtig lohnen. Wir sind Spezialisten im Vernetzen und bieten daher auch über unseren Asien-Ansprechpartner Manfred Glotzbach einmalige Möglichkeiten für einen begleiteten Einstieg in den asiatischen Markt.

Wenn Sie diese Chance nutzen wollen, können Sie sich hier über eine Mitgliedschaft informieren:

Mitglied werden

Weitere Markteinstiegschancen

Auch 2026 bietet das AMZ Sachsen seinen Mitgliedern die Möglichkeit, neue strategische Partnerschaften nach Asien zu knüpfen.

Zum 30. Automotive Forum Zwickau laden wir die Delegation von Hakata International Consulting Shanghai Co.,LTD ein. Anlass ist ein geplanter Workshop zur Zusammenarbeit mit chinesischen OEMs in Europa.

Bei Interesse melden Sie sich bei unserer AMZ-Kollegin Sophie Fritzsche (fritzsche@amz-sachsen.de).

 

Quelle Titelbild: Honda Accord (Paul Vernon/Honda North America)


 

Ihr Kontakt

Sophie Fritzsche

Veranstaltungen I Mitglieder

Telefon: +49 170 3484180

Andreas Wächtler

Andreas Wächtler

Netzwerkmanager

Telefon: +49 172 8380067