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  • Die Graphik des Wissenschaftspartners des AMZ Sachsens "CATI" zeigt die Zahlen der Automobilindustrie in Sachsen von 2025 mit Ausblick 2026.

E-Mobility Dashboard 2025-2026

Die folgende Graphik unseres Wissenschaftspartners CATI zeigt die Zahlen der Automobilindustrie in Sachsen von 2025 mit Ausblick 2026.

Die Graphik des Wissenschaftspartners des AMZ Sachsens "CATI" zeigt die Zahlen der Automobilindustrie in Sachsen von 2025 mit Ausblick 2026. Die Graphik des Wissenschaftspartners des AMZ Sachsens "CATI" zeigt die Zahlen der Automobilindustrie in Sachsen von 2025 mit Ausblick 2026.

 

 

 

 

 

 

© Chemnitz Automotive Institute (CATI)

Begleitende Pressemitteilung von CATI vom 29.01.2026: Positive Nachrichten lassen Standort-Sorgen in den Hintergrund treten

Das Automobiljahr 2025 in Sachsen

Das Jahr 2025 hat in einigen der sächsischen Automobil-Standorten zu erheblichen Unsicherheiten geführt. Allen voran im Werk Zwickau mit den Entscheidungen von Volkswagen zur Kapazitätsreduzierung und neuen Werksbelegung, aber auch im Porsche-Werk in Leipzig durch Absatzreduzierungen und die dadurch hervorgerufene Neuausrichtung der Elektro-Strategie der Marke.

Umso erfreulicher sind die guten Nachrichten, die aus dem diesjährigen E-Mobility Dashboard des Chemnitz Automotive Institute (CATI) für das Automobiljahr 2025 hervorgehen:

  • Insgesamt wurden in Sachsen knapp 580.000 Fahrzeuge produziert und damit ein leichter Zuwachs gegenüber dem Vorjahr.
  • Bei den vollelektrischen Fahrzeugen (Battery Electric Vehicles BEV) konnte die produzierte Fahrzeugmenge sogar um 20 % auf 288.000 BEV gesteigert werden.

Dieses Produktionsvolumen der sächsischen Standorte entspricht auch 2025 etwa 20 % der gesamten Automobilproduktion in Deutschland und bei den Elektroautos sogar 50 % der in Deutschland hergestellten BEV. Sachsen bleibt damit ein Schwergewicht unter den deutschen Automobilstandorten“, so Prof. Werner Olle bei der Präsentation des E-Mobility Dashboard 2025.

Diese positiven Daten sind durch standort- und produktspezifische Besonderheiten geprägt:

  • Zum Anstieg des gesamten Produktionsvolumens hat das BMW Werk in Leipzig entscheidend beigetragen, das (wie schon im Vorjahr) erneut einen Stückzahlrekord erreicht hat.
  • Der Zuwachs bei den Elektroautos um 47.000 BEV wird von allen Standorten getragen: durch Volumenzuwachs der bei Porsche und BMW in Leipzig hergestellten Modelle Macan E und Mini Countryman E, die erst 2024 angelaufen sind, sowie durch eine kleinere Stückzahlsteigerung auch bei der VW Sachsen.

Zu den guten Nachrichten des Jahres 2025 gehört auch, dass

  • die Elektro-Modelle ID.3 und Cupra Born vorerst im Werk Zwickau verbleiben
  • für die Gläserne Manufaktur in Dresden nach dem Ende als Produktionsstandort eine Nachnutzungslösung gefunden wurde, die noch mit Leben zu erfüllen ist
  • und Porsche Leipzig den Zuschlag für einen Nachfolge-SUV ‚M1‘ (als Verbrenner und Plug-in-Hybrid) erhalten hat, der in einigen wenigen Jahren auf den Markt kommen wird.

All dies hilft, im Autoland Sachsen wieder optimistischer in die Zukunft zu blicken, auch wenn Sorgen insbesondere am Standort und in der Region Zwickau fortbestehen“, so Prof. Olle.

Für das Jahr 2026 erwartet das Chemnitz Automotive Institute (CATI) in einer eher zurückhaltenden Prognose einen leichten Rückgang der Gesamtproduktion in Sachsen, der im Wesentlichen durch den Auslauf des Porsche Macan als Verbrenner und leicht geringere Stückzahlen bei VW Sachsen bestimmt wird. Das BMW Werk in Leipzig bleibt dank eines flexiblen Antriebsmix auf der Überholspur.

 

Quelle Titelbild: © CATI